Momente, die bleiben e.V.

Unser Angebot

Aus der Praxis – für viele nutzbar

Seit 2019 begleiten wir Familien, die mit einer Krebserkrankung leben: mit der Kamera und mit Angeboten der Biografiearbeit. Dabei schaffen wir Raum für Erinnerungen, Lebensgeschichten, persönliche Ressourcen und das, was Menschen geprägt hat, trägt und verbindet.

Aktueller Schwerpunkt

Weitergabe

Was in der persönlichen Begleitung immer nur einzelne Menschen erreicht hat, machen wir zugänglich: als Material, mit dem Betroffene und ihre Angehörigen selbst arbeiten können.

Biografische Impulskarten und Materialien

Unsere biografischen Impulskarten laden Menschen mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen dazu ein, über das eigene Leben nachzudenken: über Erinnerungen, Beziehungen, Wendepunkte und das, was Bedeutung hat.

Man kann sie allein nutzen oder gemeinsam. Manchmal reicht ein kleiner Impuls, damit eine Erinnerung wieder auftaucht oder ein Gespräch beginnt.

Unser Kartenset

Was zu mir gehört

20 biografische Impulskarten für Menschen mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen

Jede Karte hat zwei Seiten. Vorn stehen ein Foto und eine einzige Frage, hinten folgt ein kurzer Impuls zum Weiterdenken. Die Karten öffnen Gespräche über Alltag, Beziehungen, Erinnerungen, Entscheidungen und Veränderungen.

Antworten können im Stillen entstehen, im Gespräch mit einem anderen Menschen oder beim Aufschreiben. Es gibt nichts abzuarbeiten und keine richtige Antwort.

  • 20 Karten
  • Postkartengröße A6
  • kostenfrei für Menschen mit einer Krebserkrankung im Raum Peine und Braunschweig
  • gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
  • Titelkarte

    Titelseite des Kartensets: Eine lila Blüte vor unscharfem Wiesenhintergrund. Biografische Impulse. Was zu mir gehört. 20 biografische Impulskarten. Für Menschen mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen. Herausgeber: Momente, die bleiben e. V.
    Vorderseite
    Rückseite der Titelkarte. Für wen: Für erwachsene Menschen mit Krebs und ihre Angehörigen. Die Karten öffnen Gespräche über Alltag, Beziehungen, Erinnerungen, Entscheidungen und Veränderungen. So geht es: Ziehen oder wählen Sie eine Karte. Auf der Fotoseite steht die einzige Frage. Antworten können im Stillen entstehen, im Gespräch mit einem anderen Menschen oder beim Aufschreiben. Auf der Rückseite finden Sie einen Impuls. Im Gespräch: Lassen Sie Pausen zu. Hören Sie zu, ohne zu bewerten oder Lösungen anzubieten. Fragen Sie nur nach, wenn die andere Person weitererzählen möchte. Antworten dürfen kurz, widersprüchlich oder offen bleiben. Wichtig: Die Karten ersetzen keine psychoonkologische oder psychotherapeutische Beratung. Wenn eine Frage belastet, legen Sie die Karte weg und holen Sie sich bei Bedarf Unterstützung. Gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
    Rückseite

    Vorn der Titel, hinten das Wichtigste zum Umgang mit den Karten: für wen sie gedacht sind und wie man mit ihnen arbeitet.

  • Karte 12 · Humor und Leichtigkeit

    Vorderseite: Ein schwarzes Kätzchen mit blauen Augen leckt sich die Schnauze. Darunter die Frage: Was bringt Sie auch an angespannten Tagen zum Lachen?
    Vorderseite
    Rückseite, Humor und Leichtigkeit, Karte 12. Impuls: Humor muss nichts schönreden. Ein Versprecher, ein schiefer Plan, ein Tier mit schlechtem Timing oder ein vertrauter Familienwitz kann die Anspannung für einen Moment unterbrechen. Gerade in schweren Zeiten kann gemeinsames Lachen tragen. Das Schwere ist danach nicht weg, aber für einen Moment leichter auszuhalten.
    Rückseite

    „Was bringt Sie auch an angespannten Tagen zum Lachen?“

  • Karte 18 · Von anderen gelernt

    Vorderseite: Ein Pusteblumensamen hat sich in rotbraunem Haar verfangen. Darunter die Frage: Was haben Sie von einem Menschen gelernt, das Sie bis heute begleitet?
    Vorderseite
    Rückseite, Von anderen gelernt, Karte 18. Impuls: Vielleicht hat Ihnen jemand gezeigt, wie man etwas macht, mit einer schwierigen Situation umgeht oder anderen begegnet. Manchmal bleibt auch ein Satz, ein Lied, ein Handgriff oder eine bestimmte Art, auf Dinge zu schauen. Solche Dinge bleiben manchmal länger im Gedächtnis, als man zunächst gedacht hätte.
    Rückseite

    „Was haben Sie von einem Menschen gelernt, das Sie bis heute begleitet?“

Kartenset anfragen


Unsere persönliche Begleitung

Seit 2019 begleiten wir Familien unmittelbar – zu Hause, im Krankenhaus, am Krankenbett. Für die betroffenen Familien ist das kostenlos. Weil unsere Kapazitäten begrenzt sind, können wir diese Begleitung derzeit nicht regelmäßig zusagen, sondern nur vereinzelt ermöglichen. Fragen Sie uns trotzdem – wir schauen bei jeder Anfrage, was möglich ist.

Derzeit nur vereinzelt möglich

Bild – Erinnerungsfotografie

Echte, ungestellte Momente statt klassischer Studiofotos: Die Fotografin kommt zu den Familien nach Hause, ins Krankenhaus oder an einen Ort, der ihnen wichtig ist, und fotografiert Momente, die sich unabhängig von der Kamera ereignen – Nähe, Alltag, Verbundenheit.

Alle Bilder werden streng vertraulich behandelt; ob einzelne Aufnahmen veröffentlicht werden dürfen, entscheiden allein die Abgebildeten. Wie das konkret aussieht, zeigen unsere Geschichten und die Galerie.


Derzeit nur vereinzelt möglich

Wort – Biografiearbeit und Lebensgeschichten

In ruhigen, biografischen Gesprächen halten wir Gedanken, Erinnerungen und persönliche Botschaften schriftlich fest – nach dem Prinzip der würdezentrierten Begleitung. Grundlage sind ein abgeschlossenes Psychologiestudium und entsprechende Fortbildungen.

Diese Arbeit ist kein Therapieangebot, sondern eine begleitende Form, Identität und Würde neben der Erkrankung sichtbar zu halten.


Sie sind selbst betroffen und suchen Begleitung?

Dann fragen Sie uns – aber wir möchten ehrlich sein: Wir können die persönliche Begleitung derzeit nicht regelmäßig zusagen, weil unsere Kapazitäten begrenzt sind. Vereinzelt ist sie möglich, und wir prüfen jede Anfrage. Das offen zu sagen ist uns lieber, als Erwartungen zu wecken, die wir nicht sicher einlösen können.

In jedem Fall geben wir Ihnen unsere biografischen Impulskarten an die Hand, mit denen Sie in Ihrer Familie selbst ins Erzählen kommen. Und wir hören zu.

Unser Ziel bleibt, die persönliche Begleitung wieder verlässlich anbieten zu können. Daran arbeiten wir – und dabei können Sie helfen.

So läuft eine Anfrage ab

  1. 1 · Anfrage

    Sie melden sich per Formular oder E-Mail – formlos und unverbindlich.

  2. 2 · Klären

    Wir sprechen über Ihr Anliegen und darüber, was wir möglich machen können.

  3. 3 · Vorbereitung

    Bei den Impulskarten klären wir Umfang und Bezug, bei einer Begleitung Ort und Zeitpunkt.

  4. 4 · Danach

    Auch im Anschluss bleiben wir für Rückfragen erreichbar.

Unsere Arbeit ist kostenlos für Betroffene und ihre Familien. Ermöglicht wird das durch Spenden.

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